11 Freunde vom Dorfanger

Ohne das runde Leder ginge der Bekanntheitsgrad dieses Dorfes gegen Null. Und einer von den 11 Freunden hat es sogar auf den internationalen Rasen geschafft – mindestens bis an die Außenlinie.

„Präsi“ Andreas Gehrmann hat gute Laune, auch wenn seine Spitzen-Mannschaft zu Ostern verloren hat. Nach dem Spiel…. Bei Facebook postet SV Traktor Pentz selbstkritisch: „Mit einer deftigen 0:3 Niederlage im Gepäck traten die Fußballer des SV Traktor Pentz die Rückfahrt aus Pasewalk an. Pentz hatte sich vorgenommen auch in diesem Auswärtsspiel zu punkten. Dieses Vorhaben ging in Pasewalk gründlich daneben. Von Beginn an zeichnete sich ab, dass es für Pentz sehr schwer werden würde. Auf dem ,Kleinfeldkunstrasen‘ in Pasewalk fand Traktor Pentz keine Bindung zum Spiel.“

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Auf Augenhöhe mit den Zwergen

Kunst und Gartenzwerg
„Sinnbild des Spießertums oder Kunstobjekt?“ – mit dieser Frage setzen sich 23 Maler, Grafiker, Fotografen und Bildhauer in der Sommer-Ausstellung des Kunstvereins Zinnober aus Zachow bei Neubrandenburg auseinander. Superstar ist der gemeine deutsche Gartenzwerg. Foto: Ralph Schipke

„Sinnbild des Spießertums oder Kunstobjekt?“ – mit dieser Frage setzen sich 23 Maler, Grafiker, Fotografen und Bildhauer in der Sommer-Ausstellung des Kunstvereins Zinnober aus Zachow bei Neubrandenburg auseinander. Superstar ist der gemeine deutsche Gartenzwerg.

Dem „Nanus hortum vulgaris“ ist das Jahr 2013 gewidmet. Und auch eine Kunstausstellung in der Dorfkirche zu Zachow. Dem Gartenzwerg. Einer Forsa-Umfrage nach sollen immerhin fünf Millionen Deutsche die bunten Gipswichtel für eine der bedeutendsten Hervorbringungen ihres Heimatlandes halten. Spießig, fleißig und loyal – so wird der Deutsche ja oft im Ausland mit Vorurteilen bedacht. Und genau so wird auch der deutsche Gartenzwerg meist in der Kunstszene voller Vorurteile betrachtet und meist verlacht oder verachtet. Zu Unrecht? Diese Frage wollten jedenfalls die Ausstellungsinitiatoren des Zachower Kunstvereins Zinnober zur Diskussion stellen, als sie ihre Idee einer Zwergen-Vernissage in der Dorfkirche umsetzten. Entstanden war die Idee vom Zwerg bei einer Recherche zum Richard-Wagner-Jahr, erinnert sich der Maler und Grafiker Joachim Lautenschläger, der einige seiner Kollegen aufgerufen hat, sich dem Zwergen-Thema zu stellen. „Dabei entdeckte ich zufällig, dass 2013 das Jahr des Gartenzwerges ist.“ Für ihn Anlass genug, eine Konfrontation von Kunst und Kitsch zu provozieren. Nicht alle Kollegen fanden Mut oder Muße, den 1874 erfunden Ton-Wichteln ein Werk zu widmen und es der Sommer-Ausstellung in Zachow zu gesellen.

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