Traum vom Fliegen – ins Weltall

Sommer-Wetter und „SpaceWeather“ interessieren junge Studierende aus Europa, Südafrika und Nordamerika beim Summer-Camp am DLRNeustrelitz. Neustrelitz. Zur internationalen Raumstation ISS würde Robert Hieks schon gern einst fliegen. Seine Kollegin Nele-Charlotte Neddermann ebenso. Er studiert in Huntsville/Alabama Aerospace engineering. Die junge Münsteranerin hat an ihrer Uni Geophysik belegt. In den vergangenen Tagen allerdings befassten sich die … weiterlesen

Sex in the City – ganz ökologisch auf dem Dach

Wildbienen
Die Bienen leisten für den Menschen aber weit mehr als die Honigproduktion der domestizierten Bienenvölker bei den Imkern, gibt Kornmilch zu bedenken. Zu den Ökosystem-Dienstleistungen – einem sehr sperrigen Wissenschaftsbegriff – gehöre zu allererst die Bestäubung.

Kelly Ksiazek stapft über den sommertrockenen Rasen auf dem Hochschuldach. Unter ihren Füßen Gräser, Kräuter und Blumen, die der sommerlichen Trockenheit in der prallen Sonne hier oben, hoch über Neubrandenburgs Dächern, widerstehen. Die Wissenschaftlerin aus Chicago hat hier und auf dem Dach des Marktplatz-Centers sowie noch auf acht weiteren Gebäuden in Berlin Fallen aufgestellt. Im Grunewald und am Alexanderplatz. Kellys Fallen sind mit bunter Folie ausgekleidete und mit Flüssigkeit gefüllte Marmeladengläser. Selbst erfunden und gebaut.
Thema & Absicht

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Theater ist Physik und das Chaos eine Schönheit

Theater Anklam
Dieses Plakat hängt vis-a-vis von Bordels Intendanten-Büro. Und meint nur im 1. Textteil das Gegenteil, von dem, was draufsteht. Foto: Ralph Schipke

Es widerspricht niemand, wenn Wolfgang Bordel als dienstältester Intendant eines deutschen Theaters tituliert wird. Seit 30 Jahren leitet er ein kleines aber feines Theaterimperium zwischen Anklam und Zinnowitz.

Wolfgang Bordel sieht aus wie die Taschenausgabe von Rubeus Hagrid, dem linkischen Halbriesen, Wildhüter und Hausmeister der Zauberschule von Hogwarts. Der zottelige Märchen-Zauberer wirkt auf kleine Zauberlehrlinge auf den ersten Blick beängstigend: Seine riesige Gestalt ist doppelt so hoch und fünf Mal so breit wie die eines normalen Menschen. Auch wenn Bordel von solchen Körpermaßen weit entfernt ist, kann er an der von ihm begründeten Theaterakademie in Zinnowitz auf Usedom Schauspiel-Eleven beim Aufnahmegespräch mit Fragen aus der Physik und nach der Chaostheorie verunsichern und sogar ängstigen.

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Reichhaltiges „Studentenfutter“

Cover der "Studentenküche"
Cover der „Studentenküche“

Ravioli aus der Dose, Spagetti mit Wurstwürfeln, Rührei und das klassische Studentenfutter mit Nüssen und Trockenfrüchten als Nervennahrung – so stellt sich der Ex-Studiosus den akademischen Speiseplan vor. Dass der weit reichhaltiger sein kann, versucht Katerina Dimitriadis in „Käts Studentenküche“ zu beweisen. Da gibt es zuerst „Langschläfer- Frühstück“, wie es sich für den Studiosus gehört. Aber lecker soll es schon sein.

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