Plattenbosse treffen Edelpenner

Der Titel des mit dem Platten-Groß-Label „Universal Music“ zusammen gemachten Albums „Eine Revolution ist viel zu wenig“. Kapital trifft Systemaussteiger, beziehungsweise „Edelpenner“. Das kann ja heiter werden. Vor wenigen Tagen haben Elias Gottstein und Luis Zielke ihre spontane Release-Party Nahe der Volksbühne in Berlin im Polizeiwagen verlassen müssen. Überrascht hat es kaum. Die Fans wollten Zugaben, die Anwohner schlafen. Dass die Ordnungshüter zu ihren Fans gehören, bei vielen spontanen Muggen anrücken und den Strom ziehen, das Publikum vertreiben und weder eine Auftrittsgenehmigung noch Meldeadressen vorfinden, gehört zum Ritual, zur Dramaturgie des Duos „Guaia Guaia“.

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Gefahr geht von Kunst aus: „Risiko“-Abwägung vom Feuerwehrmann angestoßen

Konzeptkünstler Holger Stark vor seinem Werk
Konzeptkünstlers Holger Stark

In der Kunst kann es sein, der Betrachter bekommt auf schlichte Fragen, komplexe Antworten. So auch bei einem Podium in Neubrandenburg über die insbesondere brandschutztechnisch umstrittene Installation „Risiko“ des Rostocker Konzeptkünstlers Holger Stark.

Immerhin war es diesmal nicht ein beflissener Hausmeister sondern ein besonders akkurater Feuerwehrhauptmann und Brandschutzbeauftragter, der eine Diskussion über Kunst und Risiko entfachte. Kurz zur Erinnerung: 1986 entfernte ein „guter Geist“ aus der Düsseldorfer Kunstakademie fünf Kilo Butter, die der berühmte Aktionskünstler Josef Beys an die Decke seines Ateliers angebracht und zum Kunstwerk deklariert hatte. Das Land Nordrhein-Westfalen zahlte an ihn in einem Vergleich am Ende 40.000 DM Schadensersatz für den damit justitiablen Kunstfrevel.

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Bei Onkel Willi gab es ein Motivationseis

dokART by Night
DokArt-Team
Das neue und junge Organisationsteam des 21. Filmfestes DokumentART hat sein zentrales aber zeitweises Hauptquartier in der Neubrandenburger Turmstraße. Bis kurz vor die Eröffnung des europäischen Dokumentarfilm-Festivals am 16. November 2012 werden hier alle Fäden bei der Vorbereitung zusammenlaufen. Bereits seit einigen Wochen kümmern sich Magdalena Krokowski um den zweisprachigen Katalog des Festivals. Caroline Walke ist im zweiten Jahr als Festivalleiterin dabei. Franziska Janetzky hat für Organisation des Festivalbüros angeheuert und Anna Bartholdy kümmert sich um die Rundumbetreuung der Gäste. Der Neubrandenburger Abiturient Felix Schwarzbach ist Praktikant bei der diesjährigen DokumentART. (v.l.n.r.)
Foto: Ralph Schipke

Franziska Janetzky (auf dem Foto ganz hinten)  ist in Neubrandenburg geboren und entdeckt nun die Stadt ihrer frühen Kindheit neu. Außerdem ist die Theaterwissenschaftlerin bei der DokumentART im Org-Büro für die Vorbereitung des Filmfestes in Neubrandenburg mit verantwortlich.

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