Weltgeschichte in stiller Landschaft

Wenn in Südamerika eine reichliche Sojaernte eingefahren wird, hat das auch Auswirkungen auf den Rapsanbau in Vorpommern. So sieht es auch der Schwichtenberger Landwirt Peter-Heinrich Rabe. Und deshalb beobachtet er die Globalisierung und die Feldwirtschaft in der Ferne ziemlich intensiv. Gleichzeitig bestellt er seine Äcker fast so, wie es die Familie an unterschiedlichen Orten seit Generationen getan hat, heute noch tut und hoffentlich weiter tun wird.

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Hornissen sind ganz friedliche „Brummer“

Hornissennest
Hornissennest

Hornissen sind ziemlich dicke „Brummer“. Viele Menschen haben Angst vor ihnen. Kein Wunder, schließlich sind Hornissen deutlich größer als ihre fliegenden Verwandten – die Wespen. Doch eigentlich muss niemand vor den schwarz-gelb gestreiften Insekten Angst haben. Denn den Hornissen – die von Wissenschaftlern Vespa Carbo genannt werden – wird so manches nachgesagt, was gar nicht stimmt. Böse und aggressiv sollen sie sein und sich mit ihrem giftigen Stachel auf alles stürzen, was ihnen in die Quere kommt.

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Sex in the City – ganz ökologisch auf dem Dach

Wildbienen
Die Bienen leisten für den Menschen aber weit mehr als die Honigproduktion der domestizierten Bienenvölker bei den Imkern, gibt Kornmilch zu bedenken. Zu den Ökosystem-Dienstleistungen – einem sehr sperrigen Wissenschaftsbegriff – gehöre zu allererst die Bestäubung.

Kelly Ksiazek stapft über den sommertrockenen Rasen auf dem Hochschuldach. Unter ihren Füßen Gräser, Kräuter und Blumen, die der sommerlichen Trockenheit in der prallen Sonne hier oben, hoch über Neubrandenburgs Dächern, widerstehen. Die Wissenschaftlerin aus Chicago hat hier und auf dem Dach des Marktplatz-Centers sowie noch auf acht weiteren Gebäuden in Berlin Fallen aufgestellt. Im Grunewald und am Alexanderplatz. Kellys Fallen sind mit bunter Folie ausgekleidete und mit Flüssigkeit gefüllte Marmeladengläser. Selbst erfunden und gebaut.
Thema & Absicht

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Das Geld im Dorfe lassen

Weltmarktpreise für Öl und Gas machen ihnen keine Furcht vor der Zukunft. „Energiewende“ ist für die Bollewicker und ihren Bürgermeister kein Reizwort. Hier wird sie einfach gemacht – von unten.

Bioenergiedorf
So kann sich ein Dorf selbst mit Energie versorgen und überschüssigen Strom noch verkaufen oder mit der Wärme eine ortsansässige Produktion unterstützen. Bürgermeister Bertold Meyer betrachtet seine Region als „Garten der Metropolen“. In ihm sollen Lebensmittel für Hamburg, Berlin oder Stettin wachsen und produziert werden. Oder in Zukunft auch Strom. Zum Vergrößeren des Bildes klicken!             Grafik: Nordkurier / C. Preß

Während in Schwerin und Berlin über die Energiewende und ihre Kosten geredet und geklagt wird, ist sie in einem wehrhaften Dörfchen nahe der Müritz schon fast vollzogen. Von unten! So jedenfalls sieht es Bürgermeister Bertold Meyer, der heute offiziell ein Bioenergie-Wärmenetz für sein Dorf in Betrieb setzt.

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Sparsames Mistkratzen mit dem „Maulwurf“

Beim Befördern von Mist Energie sparen – das klingt schon „abgefahren“. Ein Erfinder von der Müritz hat ein Patent angemeldet, das unermüdlich tonnenweise Schüttgut passend dosiert und energiesparend transportieren kann. Mit seinem neuen Patent will ein Unternehmer von der Müritz Energie sparen und den Verschleiß an Fördermaschinen eindämmen. Mehr über den Erfinder, Unternehmer, Um-die-Ecke-Denker Hellmuth-Hans Kranemann>> … weiterlesen