Das tägliche Ein und Aus

2013_02_08_technik
Technik, die begeistert. Foto: Ralph Schipke

Netzschalter drücken. Blink. Blink.

Nix passiert. –; –; –; –; –;

Immer noch nichts!

Schwarzes Schwarz auf dem Bildschirm. Ich erinnere mich genau: Gestern wurde der Rechner handbuchgerecht heruntergefahren.

Schon so viel Arbeitszeit vergeigt.

Jetzt rufe ich den Fachmann an:

„Hallo! – (Traurigkeit in der Stimme) Der Rechner startet nicht.“ –

„Waaaas haben Sie gemacht?“– „Nichts!“ –

„Nichts? Wirklich?“ – „Wirklich nichts!“.

Der Fachmann kommt.

Drückt den Netzschalter lange. Das letzte Lämpchen verglimmt. (Hatte ich auch schon probiert.) Erneut den Schalter gedrückt. Nichts!.

„Hier blinkt noch was. Sieht gut aus!“

Dann der übliche EDV-Kalauer:

„Das Problem sitzt immer vor dem Rechner.“

Auf diesen blöden Spruch gibt es nur eine Entgegnung aus User-Mund:

„Ich hab gaaaaar nichts gemacht!“

Mundwinkel dabei unschuldig nach oben ziehen.

„Der muss doch!“,

brummt der Spezialist.

Nichts. Schwärzer wird‘s nich‘. Zeit verrinnt. Lebenszeit. Arbeitszeit. Leistungszeit.

Der Fachmann wackelt gewissenhaft an allen Kabeln. (Hab ich auch schon. Bin ja rechnererfahren!) Bringt nix. (Hatte ich auch schon festgestellt.)

„Da müssen wir das Gerät tauschen“,

spricht der Vertreter der IT mit gerunzelter Stirn.

 

Stunden später. Habe einen neuen Rechner. Beim vorschriftsmäßigen

Herunterfahren sagt die Maschine mir:

„Schalten Sie das Gerät nicht aus! Es werden noch 752 Updates installiert.“

Bis Morgen!

 

 

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