Weltgeschichte in stiller Landschaft

Wenn in Südamerika eine reichliche Sojaernte eingefahren wird, hat das auch Auswirkungen auf den Rapsanbau in Vorpommern. So sieht es auch der Schwichtenberger Landwirt Peter-Heinrich Rabe. Und deshalb beobachtet er die Globalisierung und die Feldwirtschaft in der Ferne ziemlich intensiv. Gleichzeitig bestellt er seine Äcker fast so, wie es die Familie an unterschiedlichen Orten seit Generationen getan hat, heute noch tut und hoffentlich weiter tun wird.

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Traum vom Fliegen – ins Weltall

Sommer-Wetter und „SpaceWeather“ interessieren junge Studierende aus Europa, Südafrika und Nordamerika beim Summer-Camp am DLRNeustrelitz. Neustrelitz. Zur internationalen Raumstation ISS würde Robert Hieks schon gern einst fliegen. Seine Kollegin Nele-Charlotte Neddermann ebenso. Er studiert in Huntsville/Alabama Aerospace engineering. Die junge Münsteranerin hat an ihrer Uni Geophysik belegt. In den vergangenen Tagen allerdings befassten sich die … weiterlesen

Das Geld im Dorfe lassen

Weltmarktpreise für Öl und Gas machen ihnen keine Furcht vor der Zukunft. „Energiewende“ ist für die Bollewicker und ihren Bürgermeister kein Reizwort. Hier wird sie einfach gemacht – von unten.

Bioenergiedorf
So kann sich ein Dorf selbst mit Energie versorgen und überschüssigen Strom noch verkaufen oder mit der Wärme eine ortsansässige Produktion unterstützen. Bürgermeister Bertold Meyer betrachtet seine Region als „Garten der Metropolen“. In ihm sollen Lebensmittel für Hamburg, Berlin oder Stettin wachsen und produziert werden. Oder in Zukunft auch Strom. Zum Vergrößeren des Bildes klicken!             Grafik: Nordkurier / C. Preß

Während in Schwerin und Berlin über die Energiewende und ihre Kosten geredet und geklagt wird, ist sie in einem wehrhaften Dörfchen nahe der Müritz schon fast vollzogen. Von unten! So jedenfalls sieht es Bürgermeister Bertold Meyer, der heute offiziell ein Bioenergie-Wärmenetz für sein Dorf in Betrieb setzt.

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Meinung 2: Die Folgen der Anderen

Klimawandel
Klimawandel in der Seenplatte – Sommermittel bis 2100: http://www.klimafolgenonline.com/

Wer ist hier zynisch? Der philipinische Delegierte auf der Weltklimakonfernez in Dohna, der am Rande des Gipfels zitiert wird: „Während ihr euch schon auf Weihnachten vorbereitet, zählen wir die Toten.“ Oder die Amerikaner, Chinesen und Westeuropäer, die sich auch in Zukunft nicht recht festlegen wollen, wie die Weltgemeinschaft mit dem Klimawandel umgeht und wer die Kosten trägt. Die Folgen tragen längst die Anderen. Siehe Philipinen, über die – wie auf Bestellung –  der Taifun „Bopha“ hinwegfegte, eine 700 Kilometer breite Schneise der Verwüstung hinterließ, fast 500 Menschen tötete und über 300 000 zu Flüchtlingen und Obdachlosen machte.

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