Auf Holzfelgen eine Heldenrunde strampeln

Eine klassische Tweed-Mütze oder ein traditionelles Renn-Mützchen, dazu ein Paar Hosenträger. Wer dies hat und mag, steige auch noch in Knickerbocker. Das Starterfeld der „Velo Classico“, die am 17. und 18. September rund um Ludwigslust führt, soll gern so aussehen, wie die Helden der Straße im Filmkomödienklassiker „Schußfahrt nach San Remo“, sagt Ideengeber und Cheforganisator Detlef Koepke. „Genau das wäre das Flair, das uns vorschwebt.“

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Einen Romanknoten im Gewitterzimmer geknüpft

Eine Künstlerin aus Österreich sucht auf einem beschwerlichen Fußmarsch quer durch den Osten Deutschlands Requisiten für ein spannendes Kunstprojekt aus Zeichnungen und Texten. Auf einer Etappe durch die Seenplatte durfte ich sie begleiten und konnte eine andere, neue Sicht auf eine unsere alltägliche Welt gewinnen.

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Wunder bleiben unberechenbar

Die Graffiti von Ines Diederich sind „Bio“ und müssen darum erst langsam wachsen, wie das in der Natur nun mal ist. Dafür halten die grünen Schriftzüge oder kunstvollen Ornamente auf Beton oder Keramik lange.
Im Atelier in Vogelsang entstehen gerade neue Tongefäße, die den Nestern afrikanischer Webervögel oder wilden Bienenstöcken ähneln. Sind die im Ofen gebrannt, wird die raue Oberfläche der Objekte aus Ton später mit Moos bewuchert. Kunstobjekte aus der Hand der Bildhauerin werden so naturalisiert.

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11 Freunde vom Dorfanger

Ohne das runde Leder ginge der Bekanntheitsgrad dieses Dorfes gegen Null. Und einer von den 11 Freunden hat es sogar auf den internationalen Rasen geschafft – mindestens bis an die Außenlinie.

„Präsi“ Andreas Gehrmann hat gute Laune, auch wenn seine Spitzen-Mannschaft zu Ostern verloren hat. Nach dem Spiel…. Bei Facebook postet SV Traktor Pentz selbstkritisch: „Mit einer deftigen 0:3 Niederlage im Gepäck traten die Fußballer des SV Traktor Pentz die Rückfahrt aus Pasewalk an. Pentz hatte sich vorgenommen auch in diesem Auswärtsspiel zu punkten. Dieses Vorhaben ging in Pasewalk gründlich daneben. Von Beginn an zeichnete sich ab, dass es für Pentz sehr schwer werden würde. Auf dem ,Kleinfeldkunstrasen‘ in Pasewalk fand Traktor Pentz keine Bindung zum Spiel.“

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Weltgeschichte in stiller Landschaft

Wenn in Südamerika eine reichliche Sojaernte eingefahren wird, hat das auch Auswirkungen auf den Rapsanbau in Vorpommern. So sieht es auch der Schwichtenberger Landwirt Peter-Heinrich Rabe. Und deshalb beobachtet er die Globalisierung und die Feldwirtschaft in der Ferne ziemlich intensiv. Gleichzeitig bestellt er seine Äcker fast so, wie es die Familie an unterschiedlichen Orten seit Generationen getan hat, heute noch tut und hoffentlich weiter tun wird.

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Plattenbosse treffen Edelpenner

Der Titel des mit dem Platten-Groß-Label „Universal Music“ zusammen gemachten Albums „Eine Revolution ist viel zu wenig“. Kapital trifft Systemaussteiger, beziehungsweise „Edelpenner“. Das kann ja heiter werden. Vor wenigen Tagen haben Elias Gottstein und Luis Zielke ihre spontane Release-Party Nahe der Volksbühne in Berlin im Polizeiwagen verlassen müssen. Überrascht hat es kaum. Die Fans wollten Zugaben, die Anwohner schlafen. Dass die Ordnungshüter zu ihren Fans gehören, bei vielen spontanen Muggen anrücken und den Strom ziehen, das Publikum vertreiben und weder eine Auftrittsgenehmigung noch Meldeadressen vorfinden, gehört zum Ritual, zur Dramaturgie des Duos „Guaia Guaia“.

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Und nun das Wetter – live vom Eierhof

Die Sache mit der Wetterstation  auf dem Hof, wo sein Ur-Ur-Großvater Wegener noch eine Windmühle betrieben hat, war für Sebastian John eher ein klassischer Zufall. „Ich bekam das Gerät vor neun Jahren zu Weihnachten geschenkt und es hatte einen USB-Anschluss“, erinnert er sich. Dass er den zumindest probeweise an seinen Computer anschließen musste, war ja wohl klar! Langzeitaufnahme vom Eierhof © Sebastian_JohnDann war es nur noch ein winziger Schritt für die Menschheit, um das Dorf Krusemarksh

„Wolfsjagd“: Mit Opinel und Kamera

Meister Isegrim sorgt für Märchen und Sagen und auch immer wieder für Schlagzeilen. Selbst wenn er gar nicht da ist. Ein Waldspaziergang ohne Wolf, dafür mit einer guten Pilzausbeute ist das Ergebnis der Pirsch entlang der Landesgrenze zu Brandenburg.

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Soundtrack wird einfach vom Publikum gesungen

Warum nicht eine schnöde Häuserwand zur Kino-Leinwand werden lassen? Mit der so simplen wie wunderbaren Idee, Film und Stadt zu verbinden, startete die DokART 2014 fürs Neubrandenburger Publikum. Mit dem Gesang klappt es anfangs noch nicht so. Aber dann – auf dem Marktplatz – stimmt der kabarettistischen Stadtführer, ganz in der Tradition von Gotthilf Fischers berühmten Massenchor an: „Ich geh‘ mit meiner Laterne…“

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Mit dem Fahrrad zum „Latücht“

Eine neue Festivalleiterin der dokumentART erobert die Stadt der Vier Tore mit frischen Ideen, sehr viel Charme und tritt zünftig niederländisch in die Pedale. „Ich besitze keinen Wohnwagen, mag keine Tulpen. Und die holländische Fußballmannschaft finde ich bei dieser WM 2014 ganz okay.“ Kurz und bündig hakt die neue Festivalchefin der 23. Neubrandenburger dokumentART, Heleen Gerritsen, fast alle Klischees über ihr Heimatland ab.
Neben einigen inhaltlichen Neuerungen für das Festival hat die