Burgfräulein Backwunder

Evalottes fruchtig-frische Torte schmeckt allen gut - auch Ada.
Evalottes fruchtig-frische Torte schmeckt allen gut. Fotos: Ralph Schipke

Evalotte Buhr führt seit über einem Jahr das Café auf der Burg Klempenow bei Altentreptow. Sie empfiehlt eine Erdbeer-Quark-Torte, die man durchaus mit anderen Früchten variieren kann.

„Es sind wahrscheinlich die letzten Erdbeeren für diese Saison“, sagt Evalotte Buhr lächelnd. Dass dieses Jahr kein Erdbeerjahr war, kann sie nicht deprimieren. „Diese Torte geht mit Beerenobst,
Pfirsich oder Apfel genauso gut“, freut sich die junge Café-Köchin von der Burg Klempenow. Oder im Winter mit gekochten Zimtäpfeln.
Überhaupt nimmt das 26jährige „Burgfräulein“ vom Tollensetal das Leben leicht wie ihre Namensvetterin Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, aus dem beliebten schwedischen Kinderbuch, dass wohl auch Evalottes Eltern gelesen haben. „Doch Pippi ging auf dem Standesamt als Mädchenname einfach nicht“, lächelt sie vielsagend.
Ins Tollensetal sei die junge Gastronomin „der Liebe wegen gekommen!“ Nicht eines Mannsbildes wegen. Evalotte liebt M-V!

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Dann lieber einen Krümel-Kaffee!

20130609-091629.jpgQuelle: Nestlé Deutschland AG, 31.05.2013

Wahlgeschenke werden von allen Parteien gern unters Volk gebracht. Am leichtesten fallen großzügige Gaben fürs Stimmvolk natürlich den Wahlkämpfern, die gerade irgendwo die Regierung innehaben. So hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel die Spendierhosen mit den ganz großen Taschen angezogen. Mehr Rente, mehr Lehrer, freies WLAN für alle – die Vorsitzende der CDU scheint ganz gezielt Wünsche sehr verschiedener Bevölkerungsgruppen und Mitbewerber anzusprechen – Rentner, SPD, hippe Internetfreaks. Wen aber wollte sie wohl kürzlich in Schwerin erreichen, als sie bei der Eröffnung eines neuen Werkes für Kapsel-Maschinen- Kaffee fröhlich in die Kameras lächelte?

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Beim Gewinner ist pflücken erlaubt

essbarestadt
Essbare Stadt. Foto: www.andernach.de

Für das Konzept „Esssbare Stadt“ erhielt das Unternehmen „Wesentlich – Büro für urbane PflanzKultur“  den KarmaKonsum Gründer-Award 2013. Dieser Preis ist von der Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt und wird von der KarmaKonsum-Konferenz in Kooperation mit der IHK Frankfurt realisiert. Ausgezeichnet und gefördert werden öko-soziale Gründungen, die sich auf den Weg in die Selbstständigkeit machen. Insgesamt hatte die Jury in diesem Jahr 40 Businesspläne von Start-ups aus ganz Deutschland in der Begutachtung.

In Andernach am Rhein (Foto), einer Stadt mit rund 30.000 Einwohnern, ist die Idee der „Essbaren Stadt“ bereits realisiert worden. Statt „Betreten verboten“ heißt es dort „Pflücken erlaubt“. Obst und Gemüsebeete ziehen sich rund um die Schlossruine im Zentrum, am Stadtrand ist eine rund 13 Hektar große Permakultur entstanden. „Die essbare Stadt Andernach“ ist das bislang größte Urban Gardening Projekt in Deutschland.

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Reichhaltiges „Studentenfutter“

Cover der "Studentenküche"
Cover der „Studentenküche“

Ravioli aus der Dose, Spagetti mit Wurstwürfeln, Rührei und das klassische Studentenfutter mit Nüssen und Trockenfrüchten als Nervennahrung – so stellt sich der Ex-Studiosus den akademischen Speiseplan vor. Dass der weit reichhaltiger sein kann, versucht Katerina Dimitriadis in „Käts Studentenküche“ zu beweisen. Da gibt es zuerst „Langschläfer- Frühstück“, wie es sich für den Studiosus gehört. Aber lecker soll es schon sein.

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